Von Kaffee gibt es laut ChatGPT über 1000 Variationen. Ergebnisse einer im European Heart Journal publizierten Studie zeigten, dass sich der Konsumzeitpunkt von Kaffee auf die Sterblichkeit auswirken kann. Die Forschenden verwendeten dazu die Daten von über 40.000 Erwachsenen aus dem National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) der USA und identifizierten drei Konsummuster:
- Morgen-Typ (36%): Kaffeekonsum vor allem zwischen 4 – 12 Uhr,
- Ganztags-Typ (16%): Kaffeekonsum über den gesamten Tag und
- Nicht-Kaffeetrinker (48%).
In den knapp zehn Jahren Beobachtungszeitraum zeigte sich für Menschen vom Morgen-Typ verglichen zu Nicht-Kaffeetrinkern ein signifikant niedrigeres Risiko hinsichtlich des Todes jeder Ursache und des kardiovaskulären Todes. Dieses zeigte sich gleichermaßen für den Konsum von Kaffee mit und ohne Koffein. Für das Risiko, an Krebs zu versterben, zeigte sich kein niedrigeres Risiko durch den morgendlichen Kaffeekonsum. Ebenso zeigte sich der Effekt nicht bei Menschen vom Ganztags-Typ verglichen mit den Nicht-Kaffeetrinkern. Als mögliche Erklärung nennen die Forschenden die Beeinflussung des zirkadianen Rhythmus sowie antiinflammatorische Eigenschaften der in Kaffee enthaltenen aktiven Verbindungen. Die Autoren schließen aber auch andere Mechanismen nicht aus.
Literatur
Wang X et al. Coffee drinking timing and mortality in US adults. Eur Heart J 2025, doi:10.1093/eurheartj/ehae871