28. September 2015 Drucken Empfehlen
Studium
BPhD e.V.

Was macht eigentlich die EPSA?

EPSA steht für European Pharmaceutical Students´ Association und ist die Interessensvertretung der europäischen Pharmaziestudierenden. Sie repräsentiert ca. 165.000 Studierende aus 33 Ländern. Die Hauptaufgabe der EPSA besteht darin, Ideen, Meinungen und Probleme der Pharmaziestudierenden zusammenzutragen, weiterzuentwickeln bzw. Lösungen zu suchen. 

Dabei werden die zum Teil sehr unterschiedlichen Studienschwerpunkte- und -bedingungen besprochen, aber auch berufliche und gesellschaftliche Fragen diskutiert, beispielsweise:

Logo: EPSA

Logo: EPSA

-        Wie verändern sich die Aufgaben von Pharmazeuten in der Zukunft?
-        Welche Rolle spielen wir im Gesundheitssystem?
-        Sollten Pharmazeuten impfen dürfen?
-        Wie können wir besser mit anderen Berufsgruppen zusammenarbeiten?
-        In welchen Ländern läuft es mit dem Pharmaziestudium gut, in welchen gibt es noch Verbesserungsbedarf?

Auch der intereuropäische Austausch, die fachliche und persönliche Weiterentwicklung ist ein Herzensanliegen, getreu dem EPSA-Motto: „Bringing Pharmacy Knowledge and Students together“. Zudem finden zweimal jährlich Kongresse statt, auf denen Vorträge gehalten und gehört werden, Workshops und Trainings stattfinden, Hochschulpolitik betrieben wird und Pharmaziestudierende aus ganz Europa zusammenkommen.
In jedem Land gibt es mindestens einen EPSA-Abgeordneten, Liaison Secretary genannt, der den Kontakt zwischen dem europäischen Verband, dem nationalen Verband und den Fachschaften sicherstellt. Außerdem gibt es zwei nationale Koordinatoren, die die beiden großen EPSA-Projekte Twinnet und IMP betreuen. 

Foto: BPhD

Dorothea Dalig ist EPSA Liaison Secretary des BPhD. Foto: BPhD

Twinnet und IMP

Twinnet dient vor allem dem kulturellen Austausch und der Vernetzung der Pharmaziestudierenden und wird von interessierten Studierenden organisiert. Drei bis sieben Tage besuchen sich Studierende unterschiedlicher pharmazeutischer Fakultäten in Europa gegenseitig, zeigen sich die Stadt, die Kultur und die Universität. Zudem gibt es Vorträge und Workshops zu verschiedenen Themen. Laura Brünker aus Marburg, Twinnet-Koordinatorin seit Juli 2015, übernimmt hier die Rolle der Ansprechpartnerin und Hauptorganisatorin.
Das IMP (Individual Mobility Project) ist ein Praktikumsprojekt der EPSA. Es handelt sich hierbei um eine europaweite Praktikumsbörse für drei- bis zwölfmonatige bezahlte Praktika, die vorwiegend an Universitäten, in Krankenhäusern und in der Industrie absolviert werden können. Es können Pharmaziestudierende aller EPSA-Mitgliedsländer aus dem Hauptstudium sowie Apotheker bis zu zwei Jahre nach der Approbation teilnehmen. Lokale Koordinatoren bewerben die Praktikumsstelle, sammeln die Bewerbungen und treffen anhand standardisierter Kriterien eine Vorauswahl. Außerdem werden die Studierenden vor und während des Praktikums vom lokalen Koordinator betreut. Hierzulande übernimmt Felix Guttwein aus Würzburg die Aufgabe.

Alle weiteren Informationen zu EPSA gibt es unter epsa-online.org oder im direkten Kontakt via E-Mail an epsa@bphd.de, twinnet@bphd.de und imp@bphd.de.

Von Dorothea Dalig,
EPSA Liaison Secretary des BPhD e.V.