TAG DER PHARMAZIE IN GREIFSWALD
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16. September 2014 Drucken Empfehlen
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SPANNENDE REFERATE UND TECHNOLOGEN-EIS MACHEN LUST AUF MEHR!

TAG DER PHARMAZIE IN GREIFSWALD

Das Institut für Pharmazie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald öffnete auch in diesem Jahr am 10. Mai im Rahmen der Hochschulinformationstage seine Türen und Labore für Eltern, Interessierte und Schüler. Obgleich das Wetter uns nicht wohlgesonnen war, fanden doch etwa 50 Studieninteressierte den Weg nach Greifswald, um unser Institut und die Pharmazie näher kennenzulernen und ein buntes Rahmenprogramm zu erleben.

Bereits früh am Morgen wuselten Professoren, Dozenten, Universitätsmitarbeiter und Studenten über das Gelände, um Stände und Schilder vorzubereiten. Alles musste akkurat aufgebaut, nichts durfte vergessen werden, schließlich wurden ab 9.30 Uhr die Gäste erwartet. Alsbald trudelten auch die ersten Besucher ein. Studieninteressierte konnten sich an der Anmeldung für eine Institutsführung einschreiben und erhielten einen kleinen Willkommensbeutel mit Allerlei, was man nicht nur als frischgebackener Student, sondern auch als interessierter Schüler gebrauchen kann. Um zehn Uhr begrüßte unsere geschäftsführende Direktorin, Frau Prof. Dr. Sandra Klein, die Gäste. Wie alle Beteiligten hoffte auch sie, dass der Tag ein voller Erfolg werden würde und dass nicht nur den unbekannten, sondern auch den bereits bekannten Gesichtern neue Seiten des Instituts gezeigt werden könnten.

Neugier im Labor ist gern gesehen.

PHARMAZIE STUDIEREN …

Am Tag der Pharmazie darf natürlich ein allgemeiner Überblick über das Pharmaziestudium nicht fehlen. Als Studienberater übernahm Herr PD Dr. Gregor Radau diese Aufgabe und erzählte freudig von den Inhalten des Studiums. Aus eigener Erfahrung kennt er die populärsten Irrtümer über das Studium, sodass sein Vortrag nicht nur informativ, sondern auch amüsant für alle Beteiligten war. Oft klingt es ungemütlich und unglaublich viel, was die Pharmaziestudierenden erwartet – aber mit Zuversicht und Freude sind die Menschen zu Großem fähig.

… WO ANDERE URLAUB MACHEN

Um die Freude zu erhalten und nicht im Meer des Stoffes zu versinken, gab Grit Laubenstein, Mitglied des Fachschaftsrates der Pharmazie, schon vorab einige Tipps für Greifswald. Man sagt den Greifswaldern ja nach, dass sie dort studieren, wo andere Urlaub machen und dem ist wirklich so. Was könnte man sich Schöneres vorstellen, als am Strand für die nächste Klausur zu lernen und nebenbei für eine kleine Abkühlung in die Ostsee zu springen?

ZWISCHEN ZÄPFCHEN UND TABLETTEN

Während der ersten Vortragsreihe bewegten sich schon viele helfende Hände, bereiteten den Kuchenbasar vor und richteten alles für das Mittagessen her. Auch eine Tombola mit kleineren und größeren Gewinnen, wie Fachbücher im Wert von bis zu 118 Euro, hatten wir für unsere Besucher vorbereitet. Freundlicherweise stellte uns der Apothekerverband Mecklenburg-Vorpommern die Hauptgewinne zur Verfügung. Zwischen Losen und Mittagessen fanden auch die Führungen durchs Institut statt. Zäpfchen gießen, Spektren aufnehmen, Tabletten pressen und was die Apothekerseele sonst noch begehrt, wurde allen neugierigen Besuchern nähergebracht – und konnte größtenteils auch selbst ausprobiert werden.

Zur Abkühlung gab es für alle Technologen- Eis – frisch zubereitet mit flüssigem Stickstoff.

PHARMAZIE STUDIEREN – UND DANN?

Themenschwerpunkt am Nachmittag waren die Tätigkeitsfelder nach dem Pharmaziestudium. Mehrere Referenten stellten mögliche Arbeitsplätze für Pharmazeuten außerhalb der Universität vor, sodass sich die Interessierten nun den Alltag in der öffentlichen Apotheke ebenso vorstellen konnten, wie die Aufgaben, denen ein Pharmazeut in einer Krankenhausapotheke gegenübersteht. Auch Fragen nach Wegen in die pharmazeutische Industrie und Herausforderungen in der Biotechnologie wurden beantwortet.

BUNDESKRIMINALAMT ZU BESUCH

Anschließend erwartete unsere Besucher ein spannender Vortrag zur Grenze zwischen Recht und Unrecht – denn auch im Bundeskriminalamt sind pharmazeutische Fachkräfte gefragt. Aber nicht nur dort wäre es ohne das Fachwissen der Apotheker schwierig, sondern auch bei der medizinischen Versorgung in Krisengebieten, wie die „Apotheker ohne Grenzen“ im nächsten Vortrag eindrucksvoll schilderten. Um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen, wurde der Grill angeschmissen und die Technologen bereiteten ihr berühmtberüchtigtes Technologen-Eis zu. Vielfältig und dennoch in Gänze positiv war nicht nur das Feedback zum Eis, sondern auch zum Tag der Pharmazie.

Von Alice Stephan,
Pharmaziestudentin in Greifswald

Ein großer Dank gilt allen Organisatoren und engagierten Helfern aus den Reihen der Universitätsmitarbeiter und der Fachschaft. Wir freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder einen bunten Tag im Zeichen der Pharmazie zu erleben.