(NICHT) ALLER ANFANG IST SCHWER
Foto: Fachschaft Uni Greifswald
27. March 2014 Drucken Empfehlen
Studium
MEIN START INS PHARMAZIESTUDIUM

(NICHT) ALLER ANFANG IST SCHWER

Zum Studium der Pharmazie gehören nicht nur Durchhaltevermögen, Motivation und vor allem Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern, sondern manchmal auch ein komplett neues Leben. Zum Studienstart verlässt man in vielen Fällen das behütete Elternhaus und das vertraute Schulumfeld. Das durchaus freudige Schicksal hat mich im Wintersemester 2013/14 ereilt und ich möchte meine Erfahrungen mit euch teilen.

In meiner Schulzeit dachte ich, dass ich sehr viel Stress hätte und alles auf einmal machen müsste. Das Durcheinander war damals vorprogrammiert. Tatsächlich sollte ich noch vor Beginn des Studiums eine ganz andere Dimension von Chaos und Durcheinander kennenlernen. Zunächst flog mir zu Hause der Papierkram um die Ohren: Beglaubigte Kopien des Abizeugnis, die Studienplatz-Bewerbung, Antrag auf einen Platz im Studentenwohnheim, Zulassungspapiere, BAföG-Antrag, Immatrikulationsunterlagen und vieles mehr. Nachdem ich all das bearbeitet und geordnet hatte, hieß es auch bald „Packen!”, denn immerhin stand der Umzug vor der Tür. Gefühlte tausend Kisten waren zu packen und zu verladen, um sie dann in den zweiten Stock meines neuen Zuhauses zu schleppen und wieder auszupacken. Wie ich all meine Sachen in das Zimmer gequetscht habe, in dem ich jetzt wohne, weiß ich gar nicht mehr so genau. Aber es passt. Zuerst war es ungewohnt ruhig in der neuen Wohnung, aber bald kam meine Mitbewohnerin dazu, mit der ich mich zum Glück sehr gut verstehe.

BUNTES PROGRAMM IN DER ERSTI-WOCHE

In der Ersti-Woche wurden wir mit offenen Armen und viel Wärme begrüßt. (Foto: Fachschaft Uni Greifswald)

In der Ersti-Woche wurden wir mit offenen Armen und viel Wärme begrüßt. (Foto: Fachschaft Uni Greifswald)

Doch außer meiner neuen Wohnung gab es natürlich noch viel mehr in Greifswald zu sehen. Ein buntes Programm von AStA und Fachschaftsrat begleitete mich durch die Ersti-Woche. Ich wurde mit allen Themen rund um die Uni vertraut gemacht und natürlich auch mit dem Institut für Pharmazie und Biochemie. Doch viel wichtiger war es bald, mich mit all den neuen Gesichtern bekannt zu machen. Dabei meine ich nicht nur die Kommilitonen aus meinem, sondern auch die der höheren Semester, die die ganze Woche als Wegbegleiter und Helfer da waren. Als Tutoren haben sie versucht, jede Frage nach bestem Wissen zu beantworten. Auch für kleine Anlaufschwierigkeiten hatten sie stets ein offenes Ohr. Durch diesen gelungenen Start, zu dem der Fachschaftsrat Pharmazie einen großen Teil beigetragen hat, konnte ich schnell mit meinen Kommilitonen in die erste Vorlesungswoche starten.

DER ERNST DES LEBENS BEGINNT

Dass das Pharmaziestudium mit einem „Sprung auf einen fahrenden Zug” beginnt, wie unser Studienberater PD Dr. Radau zu sagen pflegte, wurde schon in der ersten Woche sehr deutlich: Praktika, Seminare und Vorlesungen bedeuteten viel Neues in kurzer Zeit. Alles ist unglaublich interessant und der Start in den neuen Lebensabschnitt gelungen. Sehr viele schöne aber auch anstrengende Tage liegen vor mir und ich bin gespannt, was das Studium noch so mit sich bringen wird!

Von Alice Stephan,
Pharmaziestudentin aus Greifswald