9. March 2012 Drucken FEEDBACK Empfehlen
Neue Professoren
Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie, Mainz

Prof. Tanja Schirmeister

Wie kamen Sie zur Pharmazie?

Interesse an Naturwissenschaften, insbesondere Chemie, an der Kombination der verschiedener Naturwissenschaften; ursprünglich auch mal wegen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Apotheker, habe dann aber doch Uni-Laufbahn eingeschlagen, so dass es mit dem Halbtagsjob in der Apotheke nix wurde.

Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Pharmazie studiert hätten?

Pathologe, irgendwas in der Forensik; oder ich hätte wahrscheinlich Biochemie studiert.

Warum würden Sie Schulabgängern raten Pharmazie zu studieren?

Wenn Interesse an Chemie vorhanden, dann ist Apotheker ein Beruf mit sehr vielen Möglichkeiten, und sicheren Jobaussichten; zudem ist die Pharmazie ein Gebiet, das sich rasant und immer weiter entwickelt, es bleibt ein Leben lang spannend.

Was ist das Spannende an Ihrem Forschungsgebiet?

Die Kooperationen mit den vielen Kollegen, die einzelne Aspekte des Forschungsgebietes beleuchten, so dass sich dann irgendwann mal vielleicht aus den vielen einzelnen Puzzleteilen ein ganzes Bild ergibt.

Wann haben Sie das letzte Mal in einer Offizin gestanden und würden Sie sich heute noch zutrauen dort zu arbeiten?

Im PJ; ja würde ich mir doch wohl zutrauen…;-)

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Freizeit, welche Freizeit…? Mit der FAMILIE bei netten Gesprächen und heißen Diskussionen literweise Alkohol vertilgen. Garten.

Welche Musik hören Sie gerne? oder Welches Buch lesen Sie zurzeit?

Opern; so blöd es klingt, aber wahr: „Einführung in die Quantentheorie“, weil, das hab ich noch nie kapiert… Außerdem: Geo-Heft über „Impressionismus“ und Hörbuch: „Glennkill“

Sie sind jetzt seit 3 Monaten Professorin in Mainz. Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer neuen Heimatstadt und was vermissen Sie?

Das ist hier ein sehr, sehr netter „Volksstamm“! Ich vermisse die Würzburger Kollegen, den trockenen Humor der Unterfranken, den Riesling und Silvaner, den Rotwein nicht unbedingt…;-)

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Pharmazie?

Dass die Expertisen der Pharmazeuten in der Zusammenarbeit mit Ärzten mehr zur Geltung kommen!

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