9. March 2012 Drucken FEEDBACK Empfehlen
Studium
Was macht mein Assi?

Clemens Tscheka, Pharm. Technologie Saarbrücken

Hallo, mein Name ist Clemens Tscheka und ich bin 27 Jahre alt. Mein Studium habe ich in Saarbrücken absolviert. Im praktischen Jahr habe ich das Angebot meiner Uni genutzt, um eine Diplomarbeit am Lehrstuhl für pharmazeutische Technologie anzufertigen. Dabei habe ich ein halbes Jahr in Kanada an der University of Toronto an der Entwicklung eines neuartigen Assays zur Messung der Freisetzung aus Liposomen gearbeitet. Nach dieser Zeit stand für mich fest, dass ich promovieren möchte und ich habe auch mit dem Gedanken gespielt dies im Ausland zu tun. Andererseits sind besonders die technologischen Arbeitsgruppen in Saarbrücken sehr international ausgerichtet. Darüber hinaus hörte sich das Thema meines Betreuers, Prof. Dr. Marc Schneider, sehr spannend an. So begann ich meine Promotion Anfang 2010 am Lehrstuhl für „Pharmazeutische Nanotechnologie“.

Lehre:

Zusammen mit einem Kollegen betreue ich das Praktikum „Grundlagen der Arzneiformenlehre“ im 4. Semester.

Forschungsgebiet:

Bei der Therapie mit Inhalatoren kommt nur ein Bruchteil der Dosierung in der tiefen Lunge, dem Zielort der meisten Therapeutika, an. Wie man leidvoll aus Untersuchungen mit Asbestfasern weiß, haben insbesondere feine Fasern im Mikrometermaßstab die Eigenschaft gut in die tiefe Lunge vorzudringen. An dieser Faserform orientiert sich auch meine Forschungsarbeit, die darauf abzielt vom Körper abbaubare Fasern, im Gegensatz zu Asbest, zu entwickeln. Die Geometrie der Fasern wird durch die Form und Größe der Poren von Membranen vorgegeben, die ich zur Abformung von Hilfsstoffen verwende. Um den Erfolg meiner Experimente zu prüfen, verwende ich hauptsächlich Visualisierungstechniken wie die Elektronen- (SEM und TEM), Rasterkraft- (AFM) und optische Fluoreszenzmikroskopie.

Anekdote:

Im Rahmen des Galenikpraktikums gießen die Studenten erstmalig Zäpfchen und dabei kommt oft die Frage auf, welches denn nun die richtige Applikationsrichtung sei. Jedes Mal entsteht eine rege Diskussion. Dass quer nicht gut ist, darüber sind sich aber alle einig!

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