17. April 2012 Drucken Empfehlen
Aktuelles
1. Staatsexamen

Analytik „gut“, Physik eher nicht

Über 800 Pharmaziestudenten haben im März am ersten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung teilgenommen. Die wenigsten Durchfaller, nämlich 16,6 Prozent, gab es dabei im Fach Analytik, die meisten in der Biologie (21,5 Prozent). Auch der Durchschnitt der richtig beantworteten Fragen war in der Analytik am höchsten (60,1 Prozent, das ist im Schnitt ganz knapp ein „gut“), am niedrigsten war er in der Physik mit 53,6 Prozent richtigen Antworten („befriedigend“). Auch die Durchfallquote war in Physik mit 21,2 Prozent nur geringfügig besser als in Biologie.

Auch zwischen den einzelnen Instituten gibt es Unterschiede. Auffallend ist, dass die Saarbrücker Teilnehmer in drei von vier Fächern die besten Durchschnittsnoten erzielten. Nur in Analytik war Regensburg ein kleines bisschen besser als Saarbrücken. Den zweitbesten Durchschnitt erzielten in Chemie die Berliner, in Biologie die Greifswalder und in Physik die Münchner Teilnehmer.Auf den dritten Plätzen: in Chemie die Uni Kiel, in Biologie die UniRegensburg, in Physik die Uni Bonn un din Analytik die Uni Mainz.

Am anderen Ende der Skala befindet sich Tübingen, das in Biologie, Physik und Analytik die schlechtesten Mittelwerte erzielte. Allerdings traten aus Tübingen nur 3 bzw. 4 Studenten die Prüfung an, denn in Tübingen wird eigentlich das alternative Prüfungsverfahren durchgeführt, das auch in Heidelberg zum Einsatz kommt. Die Prüfungsnote setzt sich dabei aus den benoteten Ergebnissen der Klausuren im Grundstudium zusammen. Laut Professor Ruth, Studiendekan in Tübingen, handelt es sich bei den Prüflingen um Studienort-Wechsler nach Tübingen, die auf eigenen Wunsch am konventionellen Staatsexamen teilnahmen.

Das von der Schließung bedrohte Leipziger Institut erreichte in Biologie und Analytik nur Rang 20, in Physik knapp vor Braunschweig Rang 19. In Chemie schnitten die Studenten aus Hamburg am schlechtesten ab.

 

Die komplette Statistik des IMPP gibt es hier: http://impp.de/IMPP2010/pdf/ErgPhaF12.pdf

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