15. September 2011 Drucken FEEDBACK Empfehlen
Neue Professoren
Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie, Würzburg

Prof. Dr. Oliver Germershaus

Wie kamen Sie zur Pharmazie?

Ich habe mich sehr für Medizin, aber auch generell für die Naturwissenschaften interessiert. Mit einem Pharmaziestudium konnte ich beides sehr gut miteinander verbinden.

Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Pharmazie studiert hätten?

Mediziner oder Zahnmediziner

Warum würden Sie Schulabgängern raten Pharmazie zu studieren?

Das Pharmaziestudium bietet sich insbesondere für naturwissenschaftlich interessierte Studenten an, weil gerade im Grundstudium die Naturwissenschaften so stark einfließen wie in wenigen anderen Fächern. Zudem ist die Kombination naturwissenschaftlicher und medizinischer Fragestellungen ausgesprochen faszinierend.

Was ist das Spannende an Ihrem Forschungsgebiet?

Bisher habe ich mich hauptsächlich mit nicht-viralen Vektoren zum Transfer von Nukleinsäuren beschäftigt. Das Spannende dabei ist, dass dadurch Therapieoptionen eröffnet werden, die so mit den klassischen Wirkstoffen nicht möglich sind. Die technologischen Aspekte, die dabei eine Rolle spielen, sind überaus faszinierend und herausfordernd.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Rennradfahren und Laufen. Aber auch der Besuch kultureller Veranstaltungen wie Kino oder Theater mit meiner Frau macht mir viel Spaß.

Welches Buch lesen Sie zurzeit?

Zurzeit lese ich „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“ von Haruki Murakami.

Wohin ging Ihre letzte Reise?

In die Provence.

Sie sind jetzt seit April 2011 Professor in Würzburg. Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer neuen Heimatstadt und was vermissen Sie?

In erster Linie finde ich die Universität Würzburg und insbesondere das Pharmazeutische Institut hinsichtlich der Möglichkeiten für wissenschaftliches Arbeiten und wissenschaftliche Kooperationen ausgesprochen attraktiv. Darüber hinaus gefällt mir die Stadt und Umgebung sehr gut, auch in Bezug auf mein Hobby das Rennradfahren. Fehlen tut mir eigentlich gar nicht viel, außer natürlich meine Frau, die leider nicht in Würzburg wohnt.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Pharmazie?

Ich würde mir wünschen, dass sich die wissenschaftliche Pharmazie weiter als breit angelegtes naturwissenschaftlich-medizinisches Studium profilieren kann und dieses Profil auch im wissenschaftlichen Umfeld  weiter konsequent einsetzt. Meines Erachtens können wir Pharmazeuten insbesondere an den Grenzflächen zwischen den Disziplinen Medizin, Chemie, Biologie und Materialwissenschaften wichtige Beiträge leisten.

(zie)

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>