15. September 2011 Drucken FEEDBACK Empfehlen
Neue Professoren
Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie, Würzburg

Prof. Dr. Dr. Lorenz Meinel

Wie kamen Sie zur Pharmazie?

Naturwissenschaften haben mich als Schüler sehr interessiert. Die Möglichkeit im Studium der Pharmazie zu lernen, diese im Dienste der Gesundheit des Menschen einsetzen zu können, hat mich fasziniert und war Grundlage meiner Entscheidung.

Was hätten Sie studiert, wenn Sie nicht Pharmazie studiert hätten?

Musik

Warum würden Sie Schulabgängern raten Pharmazie zu studieren?

Pharmazie bietet die phantastische Möglichkeit, das im Studium erworbene naturwissenschaftliche Rüstzeug dazu zu nutzen, Menschen helfen zu können. Das finde ich ist eine hervorragende Motivationslage. Wer also Spaß an Naturwissenschaften hat und wer diese Motivation teilt, liegt mit der Pharmazie richtig.

Was ist das Spannende an Ihrem Forschungsgebiet?

Die Antwort auf diese Frage würde Seiten füllen, weil wir auch im ganz Kleinen so viele spannende Sachen entdecken, die uns immer wieder faszinieren. Von außen werden beispielsweise unsere Arbeiten bezüglich der der Seide wahrgenommen. Dabei isolieren wir Bestandteile der Seide und es ist uns gelungen, interessante neue Implantatmaterialien daraus zu entwickeln und gleichzeitig auch Wirkstoffe aus diesen Systemen mit kontrollierten Raten freizusetzen. Diese Arbeiten faszinieren uns auch heute noch. Außerdem arbeiten wir über das Lösungsverhalten von schwerlöslichen Arzneistoffen unter besonderer Berücksichtigung biopharmazeutischer Parameter und unser Forschungsgebiet über Proteine und Proteinkristalle, welches bei uns von Frau Dr. Tessa Lühmann betreut wird, finde ich auch sehr spannend.  Wir freuen uns über einen Besuch auf unserer Homepage – diese überarbeiten wir regelmäßig, so daß sich Interessierte informieren können, was wir gerade sehr spannend finden (http://www.pharmazie.uni-wuerzburg.de/LehrstuhlPT.html).

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Meine Frau spielt Geige, ich Cello und wir spielen gerne Duett.

Welche Musik hören Sie gerne oder welches Buch lesen Sie zurzeit?

Ich höre hauptsächlich Klassik. Gestern habe ich eine kleine Geschichte von v. Kleist gelesen, „Das Erdbeben in Chili“. Es deckt die häßliche Seite des Menschen auf, wenn er in Massen auftritt. Faszinierend und erschreckend zugleich.

Sie sind jetzt seit einem Jahr Professor in Würzburg. Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer neuen Heimatstadt und was vermissen Sie?

Die Universität, unsere Fakultät und das Institut haben uns sehr offen aufgenommen. Wir haben engagierte Studenten, für die wir uns gerne einsetzen. Würzburg ist eine sehr schöne Stadt – man vermisst hier nichts.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Pharmazie?

Die Pharmazie ist eine wunderbare Naturwissenschaft – ich mache mir keine Sorgen um eine ausgezeichnete Zukunft.

(zie)

 

 

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