15. September 2011 Drucken FEEDBACK Empfehlen
Neue Professoren
Lehrstuhl für Klinische Pharmazie und Biochemie, Berlin

Prof. Dr. Charlotte Kloft

Wie kamen Sie zur Pharmazie?
Mich hat vor allem gereizt zu verstehen, wie so ein Arzneimittel in der Lage ist, den Patientenkörper so zu beeinflussen, dass er wieder gesund wird.

Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Pharmazie studiert hätten?
Als Kind wollte ich Turnlehrerin werden.

Warum würden Sie Schulabgängern raten Pharmazie zu studieren?

Weil es sich lohnt, umfassend „rund um das Arzneimittel und den Patienten“ Bescheid zu wissen und dieses Wissen weitergeben zu können.

Was ist das Spannende an Ihrem Forschungsgebiet?

Dass es nach wie vor so viel Spannendes bei unterschiedlichen Menschen (in unserem Falle Patienten) zu entdecken gibt und dann dieses neue Wissen in z.B. Empfehlungen zu bringen, damit Arzneimitteltherapien dem Patient bestmöglich nutzen und möglichst wenig schaden.

Wann haben Sie das letztes Mal in einer Offizin gestanden und würden Sie sich heute noch zutrauen dort zu arbeiten?
Das ist bereits Jahre her… In einem engagierten, meine sicher zu Beginn dauernd gestellte Frage „Wie geht das?“-beantwortenden Team würde ich es mir zutrauen, aber ich fühle mich mehr berufen, mit Studierenden, jungen Nachwuchswissenschaftlern und Mitarbeitern in meinem Arebitskreis, Kollegen aus der Pharmazie & anderen Fächern und anderswo Klinische Pharmazie zu leben, gestalten und weiterzuentwickeln.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Gemeinsam Zeit mit Familie oder Freunden verbringen, reisen, wandern

Welches Buch lesen Sie zurzeit?
Susanne Beyer: Palucca – Die Biographie

Wohin ging Ihre letzte Reise?
Nicht beruflich, nach Island

Sie sind jetzt seit 6 Monaten Professorin in Berlin. Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer neuen Heimatstadt und was vermissen Sie?
In Berlin und Umgebung schätze ich das hervorragende Umfeld für Kooperationen unterschiedlichster Art. Am ehesten vermisse ich die Mensa gegenüber.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Pharmazie?

Dass wir selbst den enormen Wert der Pharmazie für die Gesellschaft und den einzelnen Menschen/Patienten erkennen und andere ihn erkennen lassen.

(zie)

 

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