16. September 2011 Drucken FEEDBACK Empfehlen
Studium
Was macht mein Assi? Doktoranden stellen sich vor

Mirko Koziolek, Pharm. Technologie Greifswald

Moinmoin, mein Name ist Mirko Koziolek. Ich bin 25 Jahre alt und habe an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Pharmazie studiert. Hier in Greifswald gibt es noch das Diplom, eine ziemlich geniale Sache, wie ich finde. So kann jeder Student einmal am eigenen Leib erfahren, wie es ist, in der Wissenschaft tätig zu sein. Ich persönlich habe diese Zeit für einen Auslandsaufenthalt an der Universität Basel genutzt und mich mit Direkttablettierung beschäftigt. Spätestens danach stand meine Entscheidung für eine Promotion fest. Seit Januar 2011 bin ich wieder in Greifswald und promoviere im Bereich „Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie“ unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Weitschies.

Lehre:

Gemeinsam mit meinen Kollegen betreue ich das Propädeutikum mit Studenten des 4. Semesters. Zudem betreue ich die Station der festen Arzneiformen für das Praktikum der Pharmazeutischen Technologie mit Studenten des 6. Semesters. Beide Praktika sind mit jeweils einem Seminar wechselnden Themas verbunden.

Forschungsgebiet:

Jeder Apotheker kennt folgende Situation: Sie führen ein Beratungsgespräch und im Zuge dessen möchte Ihr Patient wissen, ob er sein verschriebenes Medikament nun vor oder nach dem Essen nehmen sollen. Welchen Einfluss die Nahrung auf die Magenpassage fester Arzneiformen hat und wie man dies simulieren kann, damit beschäftige ich mich in meiner Doktorarbeit. Der Titel der Arbeit lautet: „Entwicklung eines Freisetzungstestgerätes zur Simulation des postprandialen Magens“. Zu diesem Zweck habe ich ein neues Freisetzungstestgerät entwickelt, welches verschiedene Aspekte der Magenpassage nach dem Essen abbilden kann. Zu diesen zählen etwa Drücke und Strömungen. Diese können mit den bekannten Arzneibuchmethoden nur unzureichend abgebildet werden, so dass es einen großen Bedarf nach alternativen Freisetzungstests gibt.

Neben der Promotion engagiere ich mit anderen Ehemaligen für den Förderverein Pharmazie Greifswald, der die Pharmaziestudenten an unserem Institut finanziell und materiell unterstützt. Eine tolle Sache, denn so bleiben Alumni in Kontakt mit Ihrem Institut und helfen dabei auch noch den Studenten. Ich kann nur jeden einladen, uns zu unterstützen.

Die lustigste Geschichte an der Uni:

Die passierte mir selbst. Im zweiten Staatsexamen wurde ich in der Technologie-Prüfung nach dem letzten Buchstaben des Alphabets gefragt. Leider war ich so durch den Wind, dass ich trotz kurzen Überlegens mit „X“ antwortete. Jaja, so kanns gehen :-)

 

Vorschläge für die Rubrik “Was macht mein Assi?” gerne an redaktion@unidaz.de

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