20. September 2011 Drucken FEEDBACK Empfehlen
Buch-Tipps
Barth: Physik und Arzneiformenlehre

Keine Angst vor dem Physik-StEx

Für die meisten war Physik schon in Schule nicht gerade das Lieblingsfach, und vor dem Physik-Staatsexamen haben viele richtigen Horror. Das Kurzlehrbuch „Physik und Arzneiformenlehre“ hilft bei der Prüfungsvorbereitung.

Das im Frühjahr erschienene Kurzlehrbuch „Physik und Arzneiformenlehre“ wendet sich speziell an Pharmaziestudenten und dient hauptsächlich zur Vorbereitung auf das 1. Staatsexamen. Die neue, komplett überarbeitete Auflage orientiert sich dementsprechend am gültigen Gegenstandskatalog und deckt die Prüfung „Grundlagen der Physik, der physikalischen Chemie und der Arzneiformenlehre“ des Staatsexamens kompakt und doch vollständig ab.

 

Übersichtlich aufgebaut

Schon das Inhaltsverzeichnis zeigt, dass das Buch sehr übersichtlich und strukturiert aufgebaut ist. So sind in Teil 1 „Physik und Arzneiformenlehre“ die einzelnen prüfungsrelevanten Themen deutlich hervorgehoben. An diesen Teil schließt sich ein ganz kurzer Teil „Mathematik und Statistik“ an. Die Kapitel aus dem Teil 1 findet man in Teil 3 „Prüfungsfragen bis 2010“ und Teil 4 „Kommentare zu den Prüfungsfragen“ wieder. So kann man themenweise lernen, sich in den Prüfungsfragen testen und das gelernte Wissen erweitern.

Schade ist, dass die Arzneiformenlehre keinen eigenen Teil bekommen hat, sondern neben den physikalischen Themen wie Optik und Mechanik nur als Kapitel auftaucht. Die Hauptthemen der Arzneiformenlehre, wie Arzneiformen und Hilfsstoffe, kann man so erst auf den zweiten Blick herausfiltern. Und auch die dazugehörigen Prüfungsfragen sind nicht thematisch geordnet, sondern gemischt.

Die Aufteilung des Textes selbst ist übersichtlich und klar. Ein Manko ist die kleine und enge Schrift, überschaubare, gut leserliche Abschnitte mit hervorgehobenen Titeln und Schlagwörtern machen das aber wett. So kann das Buch auch als Nachschlagewerk genutzt werden.

Knapp und auf den Punkt

Der Autor versteht es, verständlich und ohne Umschweife auf den Punkt zu kommen, dazu verdeutlichen zahlreiche Tabellen und Grafiken das Geschriebene. Besonders hilfreich sind die umfangreichen Lösungserklärungen im Teil 4 „Kommentare zu den Prüfungsfragen“. Denn meistens reicht es nicht aus, nur zu wissen, ob eine Antwort nun richtig oder falsch ist. Die Erläuterungen helfen, den Sachverhalt zu verstehen und sich schwer zu merkende Fakten einzuprägen.

Einige Verbesserungsmöglichkeiten gibt es bei der Arzneiformenlehre. So sind Texte und Prüfungsfragen sehr kurz ausfallen, und auch an Grafiken und Tabellen wurde hier etwas gespart. Wünschenswert wäre zum Beispiel eine übersichtliche Tabelle über die halbfesten Grundlagen und ihre Zusammensetzung.

Fazit

Obwohl die Arzneiformenlehre etwas knapp ausfällt, eignet sich „Physik und Arzneiformenlehre“ sehr gut, Gelerntes aufzufrischen, zu vertiefen und zu festigen. So steht einem erfolgreichen Physik-Staatsexamen nichts mehr im Wege!

von Johanna Ackermann, Pharmaziestudentin aus Mainz

 

Andreas Barth
Physik und Arzneiformenlehre
Kurzlehrbuch und Prüfungsfragen für Pharmazeuten
9., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2011
Kartoniert, 401 Seiten, 425 s/w-Abb., 23 Tabellen, Euro 29,00
Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart
ISBN: 978-3-7692-5216-3

Ganz einfach bestellen unter www.deutscher-apotheker-verlag.de

Tel: 0711/25 82-341

Kostenlose Bandaufzeichnung rund um die Uhr: 0800 2990 000

 

oder auf www.buchoffizin.de

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