27. September 2011 Drucken Empfehlen
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Gefordert und gefördert: der Pharmazienachwuchs

Was haben Drachen und Panzerknacker mit der Novartis Consumer Health GmbH zu tun? Sie sind Teil kreativer Ergebnisse eines Wettbewerbs für Studenten, zu dem das Unternehmen aufgerufen hatte.

Die Förderung des Pharmazie-Nachwuchses ist uns ein überaus wichtiges Anliegen“, so Dr. Agnes M. Hug, Medical Advisor bei der Novartis Consumer Health GmbH. „Wir unterstützen zukünftige Apotheker dabei, schon während des Pharmaziestudiums entscheidende Kernkompetenzen zu erwerben.“ Eines lernen viele Apotheker meist erst durch jahrelange Berufserfahrung: Dem Kunden einen komplexen, wissenschaftlichen Vorgang leicht verständlich zu erläutern. Um diese Fähigkeit zu schulen, hatte das Unternehmen zu dem Wettbewerb „Schmerz im Fokus“ aufgerufen. Die Aufgabe: Pharmaziestudenten sollten – frei nach dem Motto „Simplify Science“ – die Anreicherung von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) im entzündeten Gewebe allgemeinverständlich erklären und visuell darstellen.

Eine Herausforderung, zwei Wettbewerbsrunden

Die Teilnehmer arbeiteten die aktuelle Studienlage zu NSAR auf und gingen dabei auf deren Anreicherung im entzündeten Gewebe am Beispiel von Diclofenac ein. Aufgabe war es dabei, die Ergebnisse insbesondere in Bezug auf die Wirksamkeit und Verträglichkeit zu interpretieren. Die Resultate wurden dann unter dem Motto „Simplify Science“ auf den Punkt gebracht. Zusätzlich entwickelten die Studenten Ideen, wie man das komplexe Thema visualisieren könnte. Dabei waren der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Nach einer Zwischenbewertung durch die Fachjury – bestehend aus Prof. Dr. Carsten Culmsee von der Philipps-Universität Marburg, dem Münchener Apotheker Werner Schelken und Dr. Agnes M. Hug von Novartis – ging es in der zweiten Wettbewerbsrunde an die Visualisierung der Konzeptideen. Die Teilnehmer der Universitäten Mainz, Würzburg und Hamburg reichten außerordentlich originelle Arbeiten ein: So kämpft der Wirkstoff Diclofenac in einem selbst erstellten Animationsfilm als cleverer Ritter gegen einen Feuer speienden Drachen (die Cyclooxygenase II). Ein anderer Trickfilm präsentiert drei Panzerknacker – Prostaglandine – in Aktion, und zwar bei der Vermittlung von Enzündungssymptomen. In einem dritten Animationsfilm wird der schmerzende Daumen eines Smileys unter die Lupe genommen.

 Mainzer überzeugten am meisten

„Alle Projektgruppen haben originelle und aus pharmakologischer Sicht gelungene Ergebnisse geliefert“, lobt Prof Dr. Culmsee die Ausarbeitungen abschließend. „Mit einer deutlich sichtbaren Liebe zum Detail und offensichtlich hohem Arbeitseinsatz sind drei sehr unterschiedliche, aber uneingeschränkt beeindruckende Visualisierungen gelungen.“ Am meisten habe die Fachjury jedoch die Gruppe der Universität Mainz mit ihrem Film rund um den schmerzenden Daumen überzeugt. „Neben den pathophysiologischen Mechanismen wird vor allem die Anreicherung und Wirkweise von Diclofenac anschaulich, ausreichend detailliert, aber stets gut nachvollziehbar dargestellt“, so das Fazit von Prof. Dr. Culmsee. Bei einer feierlichen Siegerehrung erhielten die Studenten aus Mainz ein Preisgeld von 5.000 Euro. „Trotz Prüfungsvorbereitungen haben wir unglaublich viel Mühe und Herzblut in unsere Arbeit gesteckt“, so Manuel Weinheimer aus der Gewinnergruppe. „Die größte Schwierigkeit bestand darin, den komplexen Zusammenhang stark zu vereinfachen und gleichzeitig wissenschaftlich korrekt zu bleiben.“

Informationen zu Novartis Consumer Health finden Sie im Internet unter http://www.novartis-consumerhealth.de.

 
 
 
 
Novartis Consumer Health GmbH
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