Es bleibt alles beim alten
4. November 2011 Drucken FEEDBACK Empfehlen
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Steuerliche Absetzbarkeit von Studienkosten

Es bleibt alles beim alten

Das Urteil des Bundesfinanzhofs, dass auch die Kosten eines Erststudiums als Werbungskosten abzugsfähig sein können, ging Ende Juli groß durch die Presse, auch UniDAZ berichtete. Dass der Bundestag diese Absetzbarkeit des Erststudiums am 27. Oktober im „Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz“ wieder kassierte, fand dagegen weit weniger Beachtung.

Nun ist (fast) alles wieder so, wie es vor dem Urteil war: Die Kosten für das Erststudium sind, wenn ihm keine Berufsausbildung vorausging, nicht als Werbungskosten absetzbar. Für Studierende, die bereits Einkommenssteuer bezahlen müssen, wird allerdings ab 2012 der Sonderausgabenabzug von 4000 auf 6000 Euro erhöht.

Weiterhin steuerlich voll absetzbar können die Kosten eines Studiums sein, dem bereits ein anderes Studium oder eine Berufsausbildung vorausging, wenn zwischen dem Studium und der anschließenden Berufstätigkeit ein hinreichend konkreter und objektiv feststellbarer Zusammenhang besteht. Das dürfte beispielsweise der Fall sein, wenn ein PTA Pharmazie studiert und anschließend als Apothekerin arbeitet. In diesem Fall können – wie schon bisher – die Kosten des Studiums als Verlustvortrag mit späteren Einkünften verrechnet werden. (wes)

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